In der Spielzeit 2009/10 hat der junge Dirigent Guillermo García
Calvo bis zum jetzigen Zeitpunkt neben der Premierenproduktion
Macbeth an der Wiener Staatsoper (Dez. 2009) auch die Wiederaufnahme von
I Puritani am Aalto Theater Essen, das Verdi Requiem an der Oper Temesvar,
diverse Ballett-Galen an der Wiener Volksoper, sowie Die Zauberflöte
und Schwanensee an der Wiener Staatsoper dirigiert.
In der Spielzeit 2008/09
feierte er sein großartiges Debüt an der Deutschen Oper Berlin
mit der Premierenproduktion La Cenerentola (Mai/ Juni 2009).
Weiters leitete der junge Maestro u.a. die Wiederaufnahme von Il Barbiere
die Siviglia (Sept.-Nov. 2008), und Première und Folgevorstellungen
von Der Nussknacker an der Wiener Volksoper (Nov. 2008- Übernahme
im Dez. 2008 und Jan. 2009 an der Wiener Staatsoper; WA im Juni 2009),
Der Feuervogel (La Coruña), Anna Karenina, Mayerling (beides Wiener
Staatsoper), sowie symphonische Konzerte in Ljubljana und Madrid.
Guillermo García
Calvo ist seit November 2003 sehr eng mit der Wiener Staatsoper verbunden.
Er betreute u.a. die Produktionen Das Traumfresserchen (2004), Aladdin
und die Wunderlampe (2005), Bastien et Bastienne (2006) und Omama im Apfelbaum
(2007). Seit Oktober 2007 dirigiert García Calvo regelmäßig
Ballettvorstellungen wie Coppélia, Mayerling, Der Nussknacker und
Schwanensee. Nach seinem Debüt mit Coppélia im Oktober 2007
schrieb die Wiener Kronen Zeitung:
„Vorbildlich, mit Drive und Geschmack, aber auch Rücksicht
auf die Tänzer, hat Guillermo García Calvo das Staatsopernorchester
geführt.“
Bis zum heutigen Tag war M° García Calvo für die musikalische Einstudierung von mehr als 50 Werken aus dem Opernrepertoire an der Wiener Staatsoper zuständig.
Guillermo García Calvo wurde 1978 in Madrid geboren und schloss sein Studium an der Musikuniversität in Wien mit einer Arbeit über Parsifal und einem Diplomkonzert ab. Dabei dirigierte er die Tannhäuser-Ouvertüre im Großen Saal des Wiener Musikvereins. Von 2000 bis 2002 rundete er seine Ausbildung als Assistent von Iván Fischer mit dem Budapest Festival Orchester ab. 2001 und 2002 fungierte er jeweils im Sommer als Dirigent des Jugendorchesters „Ciudad de Lucena“ in Córdoba.
Im März 2003 debütierte
er als Operndirigent mit der Aufführung von Hänsel und Gretel
im Schlosstheater Schönbrunn. Im August 2006 dirigierte er nach einer
Einladung durch Friedrich Haider das Orquesta Sinfónica Ciudad
de Oviedo im Teatro Campoamor anlässlich des 3. Sommerfestivals von
Oviedo. Die spanische Zeitung La Nueva España schrieb dazu folgendes:
„Mit seinem Debüt überraschte der junge spanische Dirigent
Guillermo García Calvo. Er legte eine profunde Kenntnis der beiden
dargebotenen Werke an den Tag, hatte das Orchester stets unter Kontrolle
und zeigte eine kluge Interpretation der Partitur. Eine Entdeckung.“
M° García Calvo arbeitet regelmäßig mit renommierten
Orchestern, wie dem Orchester der Wiener Staatsoper, Wiener Volksoper,
Aalto Theater Essen, Deutsche Oper Berlin, der Slowenischen Philharmonie
(CD-Einspielung und Konzerte im März 2007, Okt. 2008), Wiener Johann
Strauß Orchester, Symphonieorchester Sofia (Juli 2007, Konzerte),
Orquesta Filarmónica de Las Palmas (Jan. 2008, Konzerte), Orquesta
Sinfónica de Galicia (Der Feuervogel, März 2009), RTVE-Orchester
Madrid (April 2009, Konzerte), und das Orquesta Ciudad de Granada (Internationaler
Klavierwettbewerb von Jaén und Konzert in Granada). Daneben dirigierte
er u.a. in Madrid (El Escorial), Bayreuth, Tonhalle Ljubljana, Wiener
Konzerthaus und La Granja de San Ildefonso.
Zu den wichtigsten Engagements der Saison 2010/2011 zählen u.a. weitere
Auftritte an der Wiener Staatsoper (L’Elisir d’amore, Onegin,
Don Quixotte, Giselle), an der Deutschen Oper Berlin (Lucia di Lammermoor,
Il Barbiere di Siviglia), am Aalto-Theater Essen (I Puritani, La Bohème,
Nabucco und eine neue Produktion von L’Elisir d’amore) sowie
Konzerte mit dem Orchestre de Chambre de Genève, Latvian National
Symphony Orchestra, Orquesta Filarmónica de Málaga sowie
dem Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias.