Guillermo
García
Calvo

Presse

Guillermo García Calvo, der Madrider Dirigent, ist der souveräne Dirigent für diese heitere Opernproduktion. Ein Dirigat ohne eine Schwachstelle.
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Kronen Zeitung, 03.03.2014)

Bestens disponiert schwang sich das Staatsopernorchester durch die herrliche Donizetti-Partitur [...]. Es ist immer wieder eine Freude, das reiche, immer detailbewusstere Temperament von Guillermo García Calvo zu genießen.
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Wiener Zeitung, 03.03.2014)

Selten klingt das Orquesta de la Comunidad de Madrid so wie unter der Leitung von Guillermo García Calvo - voller Nuancen, so dicht, reichhaltung und suggestiv. Allein durch sein Dirigat wäre man in der Lage gewesen, die Geschichte von Curro Vargas zu verstehen und nachzuempfinden.
("Curro Vargas" / Teatro de la Zarzuela; Gonzalo Lahoz, Codalario, Februar 2014)

Dirigent Guillermo García Calvo verwob die verschiedenen Klangstränge meisterhaft zu einem Ganzen, er hatte das Orchester und, dank der Arbeit von Chorleiter Antonio Fauró, auch den Chor völlig in seinem Bann [...].
("Curro Vargas" / Teatro de la Zarzuela; El País, 16.02.2014)

Guillermo García Calvo hat die komplexe Partitur gut im Griff, hält Orchester und Chor zusammen, schreckt nicht vor großen Klangbädern zurück und zeigt Feingefühl für die delikateren Stellen. Ein Volltreffer.
("Curro Vargas" / Teatro de la Zarzuela; Gonzalo Alonso, Beckmesser, Februar 2014)

Mit transparenter Klarheit dirigierte [Guillermo García Calvo] das Orchester der Deutschen Oper an der inneren Spannungskurve des Stückes entlang und unterstützt durch den leichten Nachhall des Konzerthauses am Gendarmenmarkt fand Bizets Musik Raum zum Aufblühen.
("Die Perlenfischer" / Konzerthaus Berlin; Epoch Times Deutschland, 08.06.2013)

Das Orchester der Deutschen Oper trug unter der sicheren Stabführung von Guillermo García Calvo zwa das Tambourin-Kolorit etwas zu dick auf, gab sich aber sonst opernerfahren und zuverlässig den Bizetschen Melodien und Rhythmen hin. García Calvo machte das mit einem tänzelnden Elan, der der Sache nur guttut.
("Die Perlenfischer" / Konzerthaus Berlin; Franz Fechter, 05.06.2013)

Guillermo García Calvo am Pult des hoch motivierten Orchesters dirigierte mit zackigem Schmiss und ließ doch auch elegant und geschmeidig musizieren - schöne Soli von Englischhorn und Violoncello inbegriffen: Der Champagner prickelte doch.
("La fille du régiment" / Wiener Staatsoper; Walter Weidringer, Die Presse, 30.04.2013)

Millimetergenau, lyrisch-präzise und niemals oberflächlich die Gesten des spanischen Dirigenten Guillermo García Calvo, die außergewöhnliche Momente in einem generell hervorragenden Konzert bescherten, ohne dabei der Effekthascherei anheim zu fallen.
(Symphonisches Konzert / Teatro Monumental, Madrid; Armando B. Ginés, 12.04.2013)
http://armandobgines.blogspot.co.at/2013/04/metamaticas-y-poesia-una-extrana-pareja.html

Schon bei der Ouvertüre konnte man erahnen, dass wir heute eine sehr vergnüglich Vorstellung erleben werden. [...] Guillermo García Calvo animierte das Staatsopernorchester zu einem luftig leichten Rossini-Klang, wobei die rücksichtsvolle Sängerbegleitung nie zu kurz kam.
("Il Barbiere di Siviglia" / Wiener Staatsoper; M.&J. Jahnas, Der Neue Merker ,22.03.2013)

Er dirigiert mit exzellenter Technik, Klarheit und präzisen und punktgenauen Gesten und legt großen Wert auf die klangliche Qualität des Gesamteindrucks. [...] ein Dirigent, den man wiedersehen möchte.
(Symphonisches Konzert / Palau de les Arts, Valencia; Antonio Gascó, Valencia, Februar 2013)

Der Auftritt von Guillermo García Calvo am Pult des Orquesta del Palau de les Arts in Valencia hinterließ einen bemerkenswerten Eindruck von Sauberkeit, Präzision in der Stabführung und klaren Vorstellungen.

(Symphonisches Konzert / Palau de les Arts, Valencia; Rosa Solá, El País, 17.02.2013)

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2013/02/17/valencia/1361130404_792199.html

Das Staatsopernorchester unter Guillermo García Calvo lieferte Donizetti - beschwingt und federnd vor Elan. Er trägt Sänger und Chor, gibt ihnen die notwendige Zeit, und so wird diese Aufführung auch musikalisch ein Ereignis.
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Florian Krenstetter, Kronen Zeitung, 26.11.2012)

Triumphaler Liebestrank mit Juan Diego Flórez

Die 198. Aufführung von Donizettis "L'elisir d'amore" in der Inszenierung von Otto Schenk war eine musikalische Sternstunde. [...] Großartig musizierte das Orchester, souverän am Pult: Guillermo García Calvo.
Kurier-Wertung *****von*****
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Luise Hahn, Kurier, 26.11.2012)

Sehr gut skizzierte Guillermo García Calvo die Rhythmen und die reiche Polyphonie der Stimmen in dieser Vorstellung von La vida breve, die durch ausgezeichneten Klang ebenso bestach wie durch die engagierte Leistung der Mitwirkenden, das flexible Orchester und den souverän agierenden Chor.
("La vida breve" / Teatro de la Zarzuela, Madrid; Arturo Reverter, Scherzo, 11.2012)

Großartig und mitreißend spielte in beiden Vorstellungen das Orchester, das die vielschichtige Musik von Sergej Prokofjew unter der Stabführung von Guillermo García Calvo in seiner ganzen Klangbreite und -tiefe entfaltete.
("Romeo und Julia" / Wiener Staatsoper; http://www.tanz.at/kritiken/aktuelle-kritiken/616-romeo-und-julia-mal-zwei.html, 19.09.2012)

Mit viel Brio dirigiert Guillermo García Calvo die spritzige Donizetti-Oper. Das weckte nicht nur beim gut disponierten Staatsopernorchester gute Laune, sondern auch bei den Sängern, die Spaß an ihren Rollen hatten. Allen voran "Nemorino" Rolando Villazón und "Adina" Sylvia Schwartz.
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Kronen Zeitung, 20.02.2012)

Im Graben waltete Guillermo García Calvo mit stets akkuraten Impulsen. Das Staatsopernorchester setzte die leichte und lebendige Musik Donizettis leidenschaftlich um.
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Kurier, 20.02.2012)

Guillermo García Calvo fordert auch bei schwierigen Ensembles Rasanz und lässt als Dirigent keine vokalen Einzelheiten zu. Ein großer Erfolg [...].
("L'elisir d'amore" / Wiener Staatsoper; Österreich, 20.02.2012)

Das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der musikalischen Leitung von Guillermo García Calvo bringt Prokofjews eingängige, farbenreiche Partitur wunderbar zum Erblühen, setzt subtil die durch Mark und Bein gehenden, aufschreienden Akzente und lässt bewegende, unendlich traurig klingende Melodien direkt zum Herzen strömen.
("Romeo und Julia", Premiere / Deutsche Oper Berlin; Oper aktuell, 10.02.2012) http://www.oper-aktuell.info/kritiken/details/artikel/berlin-dob-romeo-und-julia-09022012.html

Guillermo García Calvo dirigierte das Orchester der Deutschen Oper Berlin mit dem notwendigen Sinn für französische Leichtigkeit und Raffinesse, sorgte aber auch immer wieder für dramatische Spannung.
("Die Perlenfischer", Premiere / Deutsche Oper Berlin; Das Opernglas 02/2012)

Guillermo Garcia Calvo holt wirklich das Maximum aus dem Bühnenerstling des blutjungen Bizet heraus. Dort, wo der 24-jährige Komponist bereits seine spätere große Fähigkeit zeigt, Atmosphäre mit musikalischen Mitteln zu erzeugen, tut es ihm der junge Spanier gleich. Wo Bizet hingegen noch im Schatten von Meyerbeer, Verdi und Gounod steht, sorgt Calvo durch präzises, farbenreiches Musizieren dafür, dass der dramatische Fluss nie ins Stocken gerät. Chor und Orchester folgen ihm mit höchster Aufmerksamkeit – und der fast ausverkaufte Saal ist erst ganz Ohr und schließlich völlig aus dem Häuschen. Da ist einer auf dem besten Weg, sich an der Bismarckstraße unverzichtbar zu machen.

(„Die Perlenfischer“, Premiere / Deutsche Oper Berlin; Der Tagesspiegel, 21.12.2011)

Die [musikalischen Besonderheiten] arbeitet Guillermo Garcia Calvo mit dem bestens disponierten Orchester der Deutschen Oper Berlin [...] heraus, badend im orientalische[n] Kolorit. Das Duo von Solo-Bratsche und Solo-Violine lässt der Dirigent breit entfalten und vertraut der natürlichen Musikalität der Ausführenden, wenn er den zwischen 12/8 und 9/8 wechselnden Gesang Nadirs zur Harfe hinter der Szene undirigiert lässt. Trotz Eingehens auf die Individualitäten der Solisten bleibt Calvo doch stets dominanter Ausdeuter der Partitur.

 („Die Perlenfischer“, Premiere/ Deutsche Oper Berlin; NMZ, 20.12.2011) http://www.nmz.de/online/unmoralisches-lieto-fine-bizets-perlenfischer-an-der-deutschen-oper-berlin-konzertant-in-star

 
Großen Anteil am Erfolg des Abends hatte nicht zuletzt der Dirigent Guillermo García Calvo, der auf scharf geschnittene Konturen achtete und doch mit mancher Auftaktverzögerung die herrlichen Stimmen erst auf das Podest hob, das ihnen zur letzten Wirkung verhalf.

(„Die Perlenfischer“, Premiere / Deutsche Oper Berlin; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. 12. 2011)

Der Umstand, dass die Oper konzertant aufgeführt wurde, trug seinen Teil dazu bei, ihr ein wenig von ihrem Kitsch zu nehmen – und Dirigent Guillermo García Calvo hat sich ein Lob dafür verdient, wie er alle Beteiligten auf den Kern des Dramas fokussiert. Man sieht es, wenn sich Orchester und Chor wirklich einbringen – und an diesem Opernabend war das der Fall. Ich frage mich, wie oft diese Partitur von einem Orchester so inspiriert und facettenreich interpretiert wurde. […] Was ich jetzt schreiben werde, klingt nicht unbedingt „wissenschaftlich“, aber ich empfand García Calvo als stilvoll und elegant.

http://ihearvoices.wordpress.com/2011/12/22/bizets-les-pecheurs-de-perles-deutsche-oper-berlin-22-12-2011/

 
Musikalisch übertrifft die Wiederaufnahme die Premiere [2007 in Oviedo] bei weitem. Der Hauptgrund dafür steht im Graben. Guillermo García Calvo, ein 32jähriger, spanischer Maestro, feiert mit dem „Tristan“ in Oviedo sein Operndebüt in Spanien (und gleichzeitig sein Wagnerdebüt überhaupt) und positioniert sich sofort auf höchstem Level, dank seiner Technik, seiner präzisen Aufmerksamkeit für Details, und vor allem dank der mitreißenden Musikalität seiner Arbeit, die ich zweifellos als die bedeutendste erachte, die ich je in Spanien mit einem „Tristan“ erlebt habe. […] Mit einem höchst professionellen Orchester, der OSPA, die, besonders im Graben, eigentlich keinen Wagner gewöhnt ist, gelangen zahlreiche außergewöhnliche, ja ergreifende Momente. Ebenso bewundernswert die Ausgewogenheit zwischen Spannung und Entspannung in einer so subjektiven, um nicht zu sagen geheimisvollen, musikalischen Erzählung, welche jede Art von Emotionen zulässt […]. Ebenso erwähnenswert die Überzeugungskraft des Maestro, seine vollkommene Einheit mit der Bühne und der Wille der Interpreten, alles zu geben […].

(La Nueva España, 07.02.2011)

 

[…] Bemerkenswert allerdings und einmal mehr für die Qualität der Aufführung sprechend war, dass diese musikalische Fehlbesetzung der heimlichen Hauptpartie nicht in überzogenem Maße störte. Das mag sicher auch seinen Grund vor allem in der außerordentlich subtilen Präsentation von Verdis melodienreichem Opus und seiner kunstvollen Instrumentierung durch das Orchester der Wiener Staatsoper gehabt haben. Entgegen anfänglichen Befürchtungen einer zu brutalen Lautstärke angesichts des traditionell hoch positionierten Orchestergrabens und in Kenntnis der martialischen Klangeruptionen, die meist eine „Macbeth“-Aufführung kennzeichnen, konnte man vom ersten Takt an eine dynamischen Meisterleistung der Musiker unter den ordnenden Händen von Guillermo García Calvo genießen. Da wurde so genau und mit so viel Finesse und Delikatesse musiziert, die nahezu jegliche Feinheit der Partitur offenbarte, wie man es bei Verdi-Premieren in den letzten zwei Jahrzehnten an der Wiener Staatsoper unter durchaus prominenteren Namen nicht gehört hatte, ob „gehypt“ oder nicht. Hier herrschten eine Geschlossenheit und ein Miteinander, ein Wechselspiel des Auftrumpfens und Absoftens, als wüsste jeder Einzelne um die Bedeutung dieses Abends. Beinahe übermotiviert oder vom Tenor irritiert, gab es nur einen einzigen Wackler, ansonsten kennzeichnete Klangpracht pur aus dem Graben die Premiere ebenso wie die gelungene Einstudierung des Chores (Thomas Lang). […]
(Opernglas, „Macbeth“, Wiener Staatsoper, 07.12.2009)

 

Guillermo García Calvo dirigiert mit sicherer, gleichzeitig befeuernder Hand. Er ist den Sängern ein aufmerksamer Begleiter, dem Orchester der Deutschen Oper ein präziser Wegweiser. Er kommt mit jeder musikalischen Pointe Rossinis, und an denen mangelt es wahrlich nicht, glänzend zurecht. Unter seiner Leitung zeichnet sich auch der Chor des Hauses nachdrücklich aus.
(Berliner Morgenpost, „La Cenerentola“, Deutsche Oper Berlin, 20.05.2009)

 

Vorbildlich, mit Drive, Geschmack, aber auch Rücksicht auf die Tänzer hat Guillermo García Calvo das Staatsopernorchester geführt.
(Kronen Zeitung, „Coppélia“, Wiener Staatsoper, 31.10.2007)

 

Mit seinem Debüt überraschte der junge spanische Dirigent Guillermo García Calvo. Er legte eine profunde Kenntnis der beiden dargebotenen Werke an den Tag, hatte das Orchester stets unter Kontrolle und zeigte eine kluge Interpretation der Partitur. Eine Entdeckung.
(La Nueva España, Teatro Campoamor de Oviedo, 17.08.2006)


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Die musikalische Leitung der OSPA durch Guillermo García Calvo begann makellos, vielleicht etwas zurückhaltend in den Tempi, und steigerte sich ins Außergewöhnliche. Abwechslungsreiche Tempi, elastisch und voller Kontraste, Flüssigkeit und Beweglichkeit selbst in den langsamsten Passagen, und eine exquisite Klangfarbe, wobei besonders die Soli des Englischhorns und der Holzbläser insgesamt im dritten Akt hervorzuheben sind.
(El Comercio Digital, 29.01.2011)
http://www.elcomerciodigital.com/v/20110129/cultura/inagotable-fascinacion-20110129.html


Dies gelang im aktuellen “Tristan” von Oviedo, mit einer großartigen Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias, die, immer “in crescendo”, völlig im Drama aufging, und einer Bläserbesetzung in Höchstform. Am Pult stand Guillermo García Calvo, der meisterhaft in die Partitur eintauchte, das Orchester an den Rand der Ekstase trieb und durch seine Tempi dichte und intensive, stets richtig dosierte Klangmomente schuf.
(La Nueva España, 29.01.2011)
http://www.lne.es/oviedo/2011/01/29/cumbre-wagneriana/1026257.html


Abgesehen von der Inszenierung bot diese Produktion eine Luxusbesetzung an SängerInnen und auch am Pult. Der 32-jährige Madrilene Guillermo García Calvo dirigierte dieses Stück zum ersten Mal und zeigte vor, wie eines der komplexesten Werke der deutschen Romantik dirigiert werden soll. Er war der Hauptgrund für den Erfolg dieser Aufführung, von der das Publikum trotz der etwas unglücklichen Inszenierung hingerissen war. Das Ergebnis ist eine bedeutende musikalische Version dieses Wagnerklassikers, welche den vor einigen Jahren aufgeführten Tristan bei weitem in den Schatten stellt. Von Beginn an war klar, wer bei dieser Produktion das Kommando hatte, als García Calvo, noch bevor die erste Note erklang, entgegen der üblichen Gewohnheiten auf dem Podium innehielt, um die nötige Stille und Atmosphäre für den Auftakt einkehren zu lassen. Eine Geste voller Autorität und Charakter, die nicht nur intensive Erwartungen beim Publikum weckte, sondern auch die generelle Stimmung des Abends vorgab, welcher von Ernsthaftigkeit, klaren Kriterien und einem profund definierten Stil geprägt war. García Calvos Version bot feine Nuancen im Übermaß, die sich in einem reichen dynamischen Spektrum entblätterten, welches dennoch auch mehr Kontrast und Klangvolumen hätte bieten können. In nur 6 Orchesteralleinproben gelangen García Calvo tiefgreifende Veränderungen des Klangs der Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias, die sich künstlerisch auf hohem Niveau bewegte.
(La Voz de Asturias, 29.01.2011)
http://www.lavozdeasturias.es/asturias/oviedo/Tristan-Isolda-autor_0_417558275.html


Überraschende Leidenschaft klang aus dem sonst eher wenig beachteten Orchestergraben bei Ballett-Vorstellungen: Der junge Dirigent Guillermo García Calvo leitete beweglich und mit Verve erstmals "Onegin" an der Wiener Staatsoper.
(Wiener Zeitung, „Onegin“, Wiener Staatsoper, 13.09.2010)


Mit Guillermo García Calvo hat das Orchester der Wiener Staatsoper einen großartigen Ballettdirigenten am Pult, der die Tschaikowski-Melodien zwischen dunkler Schwermut und schwebender Leichtigkeit oszillieren lässt.
(www.tanz.at, „Onegin“, Wiener Staatsoper, 13.09.2010)


Als größtes Positivum des Abends muss man das Staatsopernorchester unter Guillermo García Calvo nennen. Nichts klang banal und abgedroschen. Es war ein feines Musizieren zu vernehmen. Es war eine inspirierte und beseelte Ausführung dieser so viel gespielten Oper und damit auch das Beste des ganzen Abends.
(Der Neue Merker, „La Traviata“, Wiener Staatsoper, 26.05.2010)


Scharf geschnitten, dann dunkel samtig leuchtend und atmend der Klang des Orchesters der Wiener Staatsoper unterm jungen Hausdirigenten Guillermo García Calvo schon bei der Ouvertüre. Er akzentuierte die dunklen Farben und scharfen Attacken, verlieh den scheinbaren Harmlosigkeiten einen vibrierenden Unterton. Messerscharf, aufregend das von der Trompete angeführte Fugato der finalen Kampfszene.
(Neues Deutschland, „Macbeth“, Wiener Staatsoper, 16.12.2009)


Dirigent Guillermo García Calvo und das glänzende Staatsopernorchester begeisterten durch theatralische Brisanz, virtuose Detailfreudigkeit und instrumentelle Farbigkeit. Durch García Calvos animierende Energie bekam der Ballettfan ein schwingungsvolles Wechselbad an Gefühlen, das in seinen Bann zog. So und nicht anders sollte es immer sein!
(Kronen Zeitung, „Schwanensee“, Wiener Staatsoper, 26.10.2009)


Mit dem Spanier Guillermo García Calvo steht ein Ballettdirigent am Pult des Staatsopernorchesters, der es – anders als so mancher seiner Vorgänger – versteht, beschwingt und animierend, die Musiker zu leidenschaftlichem Musizieren zu bewegen. Bei so viel schwungvoller Spiellust lacht das Zuschauerherz.
(Kronen Zeitung, „Mayerling“, Wiener Staatsoper, 25.09.2009)


Als sehr erfolgreich und kompetent erwies sich der Dirigent Guillermo García Calvo, welcher die beste Hand für Mozart hatte und das sehr engagierte Staatsopernorchester samt dem Chor souverän führte. Alle zusammen boten die beste Grundlage für den Abend.
(Der Neue Merker, „Die Zauberflöte“, Wiener Staatsoper, 11.09.2009)


Wenn das Orchester unter der brillant-präzisen Leitung von Guillermo García Calvo seine ersten Piano-Takte spielt und dann zu einem dieser langen, langen Crescendi ansetzt, auf deren Klimax man sich freut und doch hofft, er möge bitte noch nicht kommen, das alles durchsichtig und gestochen scharf in jedem Ton – wann hat man das Orchester der Deutschen Oper und vor allem die Bläser so wunderbar musizieren gehört? – dann geht eine gebündelte Energie von dieser Musik aus ins Publikum.
(Neues Deutschland, „La Cenerentola“, Deutsche Oper Berlin, 20.05.2009)


Solche Momente wollen auch musikalisch markiert werden. Der kurzfristig verpflichtete, 31-jährige spanische Dirigent Guillermo García Calvo hat nicht nur die musikalische Dramaturgie, sondern auch das Orchester der Deutschen Oper beeindruckend sicher in der Hand. Sein Rossini klingt leicht, hell und dennoch niemals hart, der Rhythmus ist präzise und rasch. Souverän kontrastiert er treibende und zurückhaltende Abschnitte, wie eben den Beginn des genannten Sextetts.
(Berliner Zeitung, „La Cenerentola“, Deutsche Oper Berlin, 20.05.2009)


Die Dramatik der nun in der Staatsoper begonnenen "Nussknacker"-Serie findet im Orchestergraben statt. Dort dirigiert Guillermo García Calvo Tschaikowsky mit Interesse an Spannungsaufbau, Nuancen und Interpretation. Das ist im Fall von Ballett-Abenden nicht immer so. (Kurier, „Der Nussknacker“, Wiener Staatsoper, 23.12.2008)